Pressemitteilung – Das Integrationsparadox

Auf der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause nutzte die BI Menschenwürde die Bürgerfragestunde, um der Bürgermeisterin und den Fraktionsvorsitzenden aller Parteien „Lesestoff für die ratspostfreie Zeit“ zu überreichen – natürlich zum Thema Integration. Barbara Erhardt-Gessenharter (1. Vorsitzende der BI Menschenwürde) stellte den Ratsmitgliedern mit einem Augenzwinkern die Frage: „Was lesen Sie in der Sommerpause? Es gibt keine Ratspost und keine Ausschussvorlagen mehr“, um dann den Hintergedanken der Frage gleich offen zu legen: „Wir von der BI haben Ihnen heute etwas Lesestoff mitgebracht, damit Sie gut durch den Sommer kommen. Es handelt sich um das Buch „Das Integrationsparadox“ von Aladin El-Mafaalani. El-Mafaalani ist in Deutschland geboren, war Professor in Münster und arbeitet heute im nordrheinwestfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.“

Frau Erhardt-Gessenharter verwies auf dem Klappentext des Buches, wo es heißt: „Wer davon ausgeht, dass Konfliktfreiheit ein Gradmesser für gelungene Integration und für eine offene Gesellschaft ist, der irrt. Konflikte entstehen nicht, weil die Integration von Migranten und Minderheiten fehlschlägt, sondern weil sie zunehmend gelingt. Gesellschaftliches Zusammenwachsen erzeugt Kontroversen und populistische Abwehrreaktion – in Deutschland und weltweit“. Laut FAZ gelingt es El-Mafaalani, “ein gut gelauntes Buch zu einem Thema (zu schreiben), das üblicherweise durch die Abwesenheit von Humor auffällt.“ Mittlerweile wird es auch von der Bundeszentrale für politische Bildung vertrieben. Sie betonte, dass die BI Menschenwürde die im Buch gezogene Schlussfolgerung, dass Migration dauerhaft ein Thema bleiben wird, nur unterstreichen könne.

Abschließend drücke Frau Erhardt-Gessenharter die Hoffnung aus, der Bürgermeisterin und den Fraktionsvorsitzenden „mit dieser anregenden Lektüre einige kurzweilige und interessante Momente in Ihrer ratspostfreien Zeit zu verschaffen“ und bedauerte, dass die BI nicht so viel Geld habe, jedem Ratsmitglied dieses Buch schenken zu können, dass es aber gerne weitergereicht oder bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt werden könne.