Fünf Jahre BI Menschenwürde

Mit einem Informationsstand in der Buxtehuder Fußgängerzone und einem anschließendem gemeinsamen Essen mit Musik und Tanz beging die BI Menschwürde ihren fünfjährigen Einsatz für menschenwürdigen und rechtskonformen Umgang mit Flüchtlingen im Landkreis Stade.

Am Informationsstand in der Innenstadt konnten die Buxtehuder und Buxtehuderinnen aufschreiben, was Sie unter Menschenwürde verstehen. Die vielfältigen Antworten wurden aufgehängt und dienten als Gesprächsanlässe mit anderen PassantInnen. Auch das Angebot, von syrischen Familien zubereitetes Fingerfood zu kosten, wurde gerne angenommen.
Am Nachmittag hatten Mitglieder und Freunde der BI Menschenwürde Gelegenheit, gemeinsam mit vielen Geflüchteten, ein reichhaltiges und köstliches afghanisches Buffet zu genießen, das mit großen Einsatz von afghanischen Familien zubereitet worden war. Die Möglichkeiten, sich auszutauschen, gemeinsam zu tanzen und miteinander ins Gespräch zu kommen, wurden vielfältig genutzt.

Ein Fazit kann mit Sicherheit gezogen werden: Die Integration läuft, die Fortschritte beim Erwerb der deutschen Sprache bei geflüchteten Kindern und Erwachsenen sind beachtlich, das Bemühen Ausbildungsplätze und Arbeit zu finden ist beeindruckend. Auch die deutsche Bürokratie hat begonnen, sich auf die neuen Mitbürger und Mitbürgerinnen einzustellen. Vieles läuft mittlerweile im Alltag unspektakulär, auch wenn der Weg in vielen Einzelfällen noch lang ist und viele Teufel in vielen Details stecken. Die Aufgabenfelder verändern sich. Im Vordergrund stehen jetzt konkrete Hilfen wie beim Familiennachzug oder der Begleitung und Hilfe von Flüchtlingen, um durch den Dschungel der Qualifizierungsmaßnahmen zu kommen. Aber es sind auch nach wie vor Interventionen bei Behörden wie z.B. dem BAMF oder den Bundesministerien erforderlich. – Aber in vielen Fällen stimmt die Richtung.